Frankfurt/Main (dpa) - Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer will ein Ende des CDU-internen Streits um die Abschaffung der Hauptschule. Der Kampf um das alte dreigliedrige Schulsystem sei von gestern, schreibt die CDU-Politikerin in einem Gastbeitrag für die «Frankfurter Rundschau». Eltern wollten gute Schulen für ihre Kinder, möglichst einheitliche Bildungsstandards und vergleichbare Schulsysteme. Nur so werde nicht jeder Umzug innerhalb Deutschlands zu einem Problem. Mit dieser Schulreform verliere die CDU weder ihren Markenkern noch den schulpolitischen Kompass.