Curitiba (Brasilien) (SID) - In einer der Austragungsstätten der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ist es am Samstag zu schweren Ausschreitungen gekommen. In der Arena da Baixada in Curitiba haben Hooligans bei der Partie Atletico Paranaense gegen Fluminense aus Rio de Janeiro den Innenraum gestürmt. Auslöser war der Gäste-Treffer des ehemaligen Lyon-Stürmers Fred zum 1:1 in der Nachspielzeit.

Mehrere Atletico-Rowdys hinderten die Unparteiischen daran, den Innenraum zu verlassen. Von Polizisten umkreist, mussten die Schiedsrichter minutenlang im Mittelkreis ausharren und konnte den Platz schließlich nur unter dem Schutz der Beamten verlassen.

Nach 63 Spielminuten war Atletico durch Paulo Baier mit 1:0 in Führung gegangen. In der Nachspielzeit gelang den Gästen durch einen verwandelten Foulelfmeter der Ausgleich. Bereits im ersten Durchgang hatte das Heimteam einen Foulelfmeter nicht verwandeln können.

Zuvor war es auf dem Trainingsgelände von Cruzeiro Belo Horizonte ebenfalls zu Krawallen gekommen. Rund 250 gewaltbereite Anhänger hatte die Autos der Profis umkreist und gegen die schlechten Resultate des Teams protestiert.