Dresden (SID) - Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden unternimmt im Vorfeld des Risikospiels gegen Eintracht Frankfurt am Montag (20.15 Uhr/Sky, Liga total!, Sport 1) große Anstrengen im Kampf gegen mögliche Ausschreitungen. "Wir wissen, was auf dem Spiel steht", sagte Dresdens Organisationsleiter Martin Börner. Nach den Vorfällen beim Relegationsspiel beim VfL Osnabrück, bei dem nach dem Schlusspfiff Dresdener Fans das Spielfeld gestürmt hatten, drohte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dem Traditionsverein mit einem "Geisterspiel".

Aus diesem Grund mietet Dynamo für die Begegnung zusätzlich zu den Stadionkameras weitere Überwachungstechnik an, um die Fans während des Spiels zu beobachten. Außerdem wurde in Vorgesprächen mit DFB, Polizei und Eintracht Frankfurt ein spezielles Sicherheitskonzept für das Spiel erarbeitet.

Insgesamt werden voraussichtlich mehrere Hundertschaften der Polizei im Einsatz sein. Darüber hinaus werden 20 Prozent mehr Ordner im Stadion eingesetzt. Im Gästeblock sollen Ordner aus Frankfurt zum Einsatz kommen.

Das Spiel ist seit Tagen ausverkauft. Insgesamt werden 29.000 Fans erwartet, davon etwa 2400 aus Frankfurt. Online-Tickets wurde nur an Dresdener Vereinsmitglieder verkauft. Normale Karten nur gegen Vorlage des Personalausweises.