Düsseldorf/Berlin (dpa) - Ein Erdbeben hat am Donnerstagabend den Westen Deutschlands erschüttert. Wie das Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam mitteilte, lag das Epizentrum an der Grenze zu Holland in der Nähe von Emmerich am Rhein in Nordrhein-Westfalen.

Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor. Die Stärke des Bebens gab das GFZ mit 3,7 an. Nach ersten Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften in Hannover lag das Epizentrum dagegen im niederrheinischen Moers. Das Erdbeben habe eine mittlere Stärke von etwa 4,2 gehabt, sagte der Seismologe Nicolai Gestermann der Nachrichtenagentur dpa. Ein Beben dieser Stärke werde in Deutschland etwa ein- bis zweimal im Jahr verzeichnet. Schäden waren nach Angaben der Leitstelle der Polizei in NRW am Abend zunächst nicht bekannt.

Am vergangenen Sonntag hatte es im Vogtland ein Beben mit einer ähnlichen Stärke gegeben.