Warschau (dpa) - Die polnische Polizei hat bestätigt, dass sie zwei mutmaßliche Ikea-Attentäter festgenommen hat. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen räuberische Erpressung und Gefährdung des Lebens mehrerer Menschen vor. Einer der mutmaßlichen Täter soll als Manager in mehreren Großfirmen gearbeitet haben, der andere ist wegen Drogenhandels vorbestraft. Zwischen Mai und September waren in Ikea-Filialen in Deutschland, Belgien, Holland, Frankreich und Tschechien Sprengsätze explodiert. Nach dem letzten Attentat in Prag sollen die Täter sechs Millionen Euro Lösegeld verlangt haben.