Nürnberg (dpa) - Der Euro-Skeptiker Peter Gauweiler ist mit seiner Bewerbung um einen CSU-Vize-Posten gescheitert. Er unterlag auf dem CSU-Parteitag am Samstag in Nürnberg in einer Kampfabstimmung sehr knapp gegen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

Ramsauer erhielt 440 Stimmen, auf Gauweiler entfielen 419. Ramsauer bleibt damit einer der vier Stellvertreter von Parteichef Horst Seehofer.

Zuvor war Seehofer selbst von den Delegierten für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Er erhielt 747 von 831 gültigen Stimmen. Das sind 89,9 Prozent - etwas mehr als bei seiner ersten Wiederwahl vor zwei Jahren. Damals waren es 88,1 Prozent.

Zu weiteren Stellvertretern Seehofers wurden erwartungsgemäß Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Bayerns Justizministerin Beate Merk und Verteidigungsstaatssekretär Christian Schmidt gewählt.