Berlin (dpa) - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat die Debatte über das umstrittene Betreuungsgeld neu angestoßen. Die CDU-Politikerin schlug vor, die geplante Leistung für Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause betreuen und nicht in eine Kita geben, nur halb solang zu zahlen wie bisher vorgesehen. Bei der Schwesterpartei CSU stieß die Idee prompt auf Widerstand. Der Koalitionspartner FDP bleibt bei seiner grundsätzlichen Skepsis gegenüber dem Betreuungsgeld. Schröder will die geplante monatliche Leistung von 150 Euro nur 12 Monate lang zahlen, statt wie bisher diskutiert für die Dauer von 24 Monaten. Das sagte sie der «Bild am Sonntag».