Leipzig (SID) - Trotz erheblicher Verletzungssorgen haben die Handballfrauen des HC Leipzig in einer Hängepartie die dritte Runde im Europapokal der Pokalsieger erreicht. Ohne fünf Leistungsträgerinnen verlor der deutsche Rekordmeister gegen den polnischen Vertreter Laczpol Gdynia zwar mit 24:26 (16:15). Doch dank des 28:25 im Hinspiel entschied das Team von Trainer Stefan Madsen den Vergleich mit einem Tor Vorsprung für sich.

Dabei sah es für den deutschen Rekordmeister, bei dem sich zu allem Überfluss Marlene Windisch im Abschlusstraining am Rücken verletzt hatte, zunächst nach einer klaren Angelegenheit aus. Nach einem Treffer von Anne Hubinger lag der HC vor 2471 Zuschauern in der 12. Minute gar mit sechs Treffern in Front.

Doch weil die Polinnen besser ins Spiel kamen und sich nach einer Aufholjagd die Führung verdienten, mussten die Leipzigerinnen in der Schlussphase noch um den Einzug in die nächste Runde bangen.