Sanaa (dpa) - Die jemenitische Bürgerrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman will das Preisgeld ihrem Land stiften. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass der von Massenprotesten bedrängte Präsident Ali Abdullah Salih nicht mehr im Amt ist, sagte Karman. Karman ist eine der Leitfiguren der landesweiten Proteste. Sie war zusammen mit der liberianischen Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf und der liberianischen Aktivistin Leymah Gbowee mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.