Frankfurt/Main (dpa) - Beim Deutschen Buchpreis fällt heute (Montag) die Entscheidung: Im Wettbewerb um die beste literarische Neuerscheinung wird im Finale unter sechs Autoren der Sieger ermittelt. Den Namen wird die Jury erst unmittelbar vor der Preisverleihung am Abend (gegen 19.00) im Kaisersaal des Frankfurter Rathauses (Römer) bekanntgeben.

Der Gewinner erhält 25 000 Euro, die anderen Finalisten bekommen jeweils 2500 Euro. Die Auszeichnung wird seit 2005 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vor Beginn der Frankfurter Buchmesse (in diesem Jahr 12. bis 16.10.) vergeben. Für die sogenannte Shortlist sind nominiert: Jan Brandt mit dem Buch «Gegen die Welt» (DuMont), Eugen Ruges Roman mit «In Zeiten des abnehmenden Lichts» (Rowohlt), Michael Buselmeier mit «Wunsiedel» (Das Wunderhorn), Angelika Klüssendorf mit dem Roman «Das Mädchen» (Kiepenheuer & Witsch), «Blumenberg» von Sibylle Lewitscharoff (Suhrkamp) und «Die Schmerzmacherin» von Marlene Streeruwitz (S. Fischer).

Im vergangenen Jahr gewann die Schweizerin Melinda Nadj Abonji für ihren autobiografischen Roman «Tauben fliegen auf». Zuvor gewannen Kathrin Schmidt (2009) und Uwe Tellkamp (2008). Die siebenköpfige Jury hatte in diesem Jahr so viele Titel zur Auswahl wie nie zuvor: 198 Neuerscheinungen reichten Verlage eingereicht. Mitte August wählten die Juroren zunächst 20 Romane für die Longlist aus, die dann einen Monat später auf sechs Titel reduziert wurde.

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