München (dpa) - In Bayern ist laut Landesinnenministerium bislang fünf Mal Spionage-Software eingesetzt worden. Damit überwachten die Ermittler nicht nur E-Mails und Internettelefonate, sondern nahmen auch Zehntausende von Bildschirmfotos auf. In allen fünf Fällen war der Einsatz der sogenannten Trojaner richterlich genehmigt. Das Landgericht Landshut hält jedoch das Aufnehmen von Bildschirmfotos für rechtswidrig. Das Landesinnenministerium verweist darauf, dass es dazu noch keine höchstrichterliche Entscheidung gibt.