New York (dpa) - Im NBA-Tarifstreit gibt es weiter keine Einigung. Nach einer 16-stündigen Marathonsitzung der Basketball-Clubs mit der Spielergewerkschaft in New York vertagten die Parteien ihre Verhandlungen.

«Der staatliche Vermittler George Cohen hat beide Seiten gebeten, öffentliche Kommentare zu unterlassen. Beide Seiten haben dem zugestimmt», teilte die NBA anschließend mit. Der Anwalt soll als erfahrener Schlichter von Arbeitskämpfen in amerikanischen Profiligen die festgefahrenen Verhandlungen voranbringen. Es wird erwartet, dass die Gespräche an diesem Mittwoch fortgesetzt werden.

Die Spieler sind seit dem 1. Juli ausgesperrt, da sich die Profis nicht mit den Club-Besitzern auf einen neuen Arbeitstarifvertrag einigen konnten. Nachdem trotz mehrfacher Verhandlungen keine Fortschritte zu erkennen gewesen waren, hatte NBA-Chef David Stern die Partien der ersten beiden Saisonwochen abgesagt. Die Spielzeit sollte am 1. November mit dem Duell zwischen Meister Dallas Mavericks und den Chicago Bulls eröffnet werden. Hauptstreitpunkt ist die prozentuale Aufteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 4,3 Milliarden Dollar.