Berlin (dpa) - Experten der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky haben eine weitere Komponente der staatlichen Spähsoftware analysiert, die vom Chaos Computer Club an die Öffentlichkeit gebracht wurde. Dabei stießen sie auf eine neue Version des Trojaners, wie ein Kaspersky-Experte mitteilte. Diese Form des Staatstrojaners unterstützt demnach nicht nur die gängige 32-Bit-Ausführung von Windows, sondern auch das neuere 64-Bit-System. Außerdem sei die Liste der Programme, die Ermittler auf dem Rechner von verdächtigen Personen überwachen wollen, mit 15 Anwendungen länger als bisher.