Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat mit einem eigenen YouTube-Kanal ihre Präsenz in den neuen Medien ausgebaut. Seit Mittwochnachmittag können sich Internetnutzer auf «www.youtube.de/bundesregierung» über die Arbeit der Regierung informieren.

Das sagte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter in Berlin. Zudem sollen sich Kabinettsmitglieder regelmäßig den Fragen aus der Netzwelt stellen. «Die Bundesregierung möchte damit ihr Informationsangebot und ihre Internetkommunikation auf zeitgemäße Art und Weise erweitern», sagte Streiter. Fünf Mitarbeiter kümmern sich um den YouTube-Auftritt, auf dem Videos zudem Einblick in die Arbeit der Ministerien und des Kanzleramts ermöglichen sollen.

Den YouTube-Interview-Auftakt im sogenannten Bürgerdialog macht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 18. November. Bis zum 7. November können Netzsurfer ihre eigenen Fragen schriftlich oder als Video einreichen. Per Klick werden die zehn beliebtesten Fragen bestimmt, die dann von Merkel beantwortet werden.

Auf dem neuen YouTube-Kanal stellt Regierungssprecher Steffen Seibert in einem Video schon jetzt seine Arbeit vor. Twitter, YouTube oder Facebook hätten das Informationsverhalten der Bevölkerung verändert, daher sei die neue YouTube-Präsenz der Regierung nur logisch, sagt Seibert in dem Video. Der Regierungssprecher ist bereits auf Twitter aktiv. Auf Facebook gibt es hingegen noch keine Seite der Bundesregierung.

YouTube-Auftritt der Regierung

Regierungssprecher auf Twitter

Webseite der Bundeskanzlerlin