Berlin (dpa) - Wegen einer neuen Studie über Waffenlieferungen aus Deutschland in Länder des Arabischen Frühlings hat die Opposition Auskunft von der Bundesregierung verlangt. Amnesty Internation veröffentlichte einen Bericht, wonach seit 2005 Rüstungsexporte für mindestens 77 Millionen Euro nach Ägypten, Bahrain, Jemen und Libyen erlaubt wurden. Demnach wurden von deutschen Firmen auch Kleinwaffen, Munition und Militärfahrzeuge ausgeführt, die dann zur Niederschlagung von Demonstrationen im Einsatz waren.