London (dpa) - Die USA, Russland und viele Länder Europas haben nach einem Bericht von Amnesty International vor dem Arabischen Frühling die Regimes noch mit großen Mengen Waffen versorgt. Darunter sei auch Deutschland gewesen. Die Gefahr, dass die Machthaber mit den Waffen ernsthafte Verstöße gegen die Menschenrechte begehen, sei zur Zeit der Lieferung schon bekannt gewesen, heißt es in dem Bericht. In der Untersuchung wurden Waffenverkäufe nach Bahrain, Ägypten, Libyen, Syrien und Jemen seit dem Jahr 2005 unter die Lupe genommen. Die Spannbreite der Waffen reicht von Raketen, Gewehren und Munition bis hin zu Tränengas.