Stuttgart (dpa) - Nach der Eröffnung eines Hauptverfahrens vor dem Landgericht Stuttgart bleibt Radprofi Stefan Schumacher optimistisch. «Dem Ausgang des Verfahrens sehe ich gelassen entgegen», teilte der 30-Jährige auf seiner Homepage mit.

Die Staatsanwaltschaft wirft Schumacher, der 2008 bei der Tour de France und den Olympischen Spielen in Peking positiv auf das Blutdopingmittel CERA getestet worden war, Betrug vor. Die Verhandlung könnte noch in diesem Jahr beginnen, so die Behörde. «Ich werde mich zu dieser Angelegenheit nicht weiter äußern. Nur so viel: Ich werde selbstverständlich Rede und Antwort stehen und dazu beitragen, die Dinge aufzuklären», schrieb Schumacher, 2008 beim Team Gerolsteiner unter Vertrag. Nach einer Sperre hatte der Nürtinger, der Doping trotz positiver Befunde stets bestritten hat, im September 2010 sein Comeback gegeben. Derzeit fährt er für den drittklassigen Rennstall Miche Guerciotti in Italien.

Erklärung Schumachers auf Homepage