Moskau (dpa) - Russland hat einen US-Kommunikationssatelliten ins All geschossen. Die Proton-M mit dem Satelliten ViaSat-1 hob vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Der ursprünglich für Mai vorgesehene Start hatte sich wegen einer Beschädigung um Monate verzögert. Mit Spannung schaut die russische Weltraumindustrie an diesem Donnerstag nach Französisch-Guayana: Vom dortigen europäischen Weltraumbahnhof Kourou sollen dann die beiden ersten Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo starten. Erstmals wird dazu eine russische Sojus als Trägerrakete in Kourou eingesetzt.