Erfurt (dpa) - Mit der Debatte über ihr künftiges Grundsatzprogramm setzt die Linke heute ihren Parteitag in Erfurt fort. Am Nachmittag steht die Endabstimmung über das Programm an.

Der Entwurf des Parteivorstands sieht unter anderem die Verstaatlichung von Banken und Energieunternehmen, ein Ende der Bundeswehreinsätze im Ausland und die Auflösung der Nato vor. Nach dem Parteitag müssen auch die rund 70 000 Mitglieder in einer Urabstimmung das neue Parteiprogramm billigen.

Beim Auftakt des Parteitags am Freitag hatte Linke-Chefin Gesine Lötzsch für eine breite Zustimmung zum Parteiprogramm geworben. Von dem dreitägigen Parteitag soll auch ein Signal der Geschlossenheit ausgehen. In den vergangenen Monaten hatte sich die Linke in Personaldebatten sowie Streitereien über den Kommunismus-Begriff, die Haltung zu Israel und zum Mauerbau verstrickt.

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