Brüssel (dpa) - Nach dem Tod von Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi pochen die EU-Staats- und Regierungschefs auf freie und faire Wahlen in Libyen. Mit dem Tod von Gaddafi ende eine Ära der Diktatur und Unterdrückung, unter der das Libysche Volk zu lange gelitten habe, heißt es in einem Entwurf der Abschlusserklärung für den EU-Gipfel. Sie forderten einen friedlichen Übergang, der alle Libyer einbeziehe und in Einklang mit der Verfassungserklärung des Nationalen Übergangsrats stehe.