Bern (dpa) - In der Schweiz werden heute die beiden Kammern des Parlaments neu gewählt. Aufgerufen sind fünf Millionen Bürger, um deren Stimmen sich 2500 Kandidaten bewerben.

Es wird nach jüngsten Umfragen erwartet, dass die national-konservative Schweizerische Volkspartei (SVP) wieder stärkste Partei werden und ihren Stimmenanteil von 29 Prozent im Jahr 2007 leicht erhöhen könnte. Insgesamt wird mit einem Trend zur Mitte und einer Absage an radikale Parteien gerechnet.

Gewählt werden die große Kammer, der Nationalrat, mit 200 Abgeordneten und der Ständerat, der 46 Abgeordnete der Kantone (Stände) umfasst. Das Parlament wählt Mitte Dezember dann die aus sieben Mitgliedern bestehende Schweizer Regierung, den Bundesrat. Die Wahllokale schließen am Mittag. Erste Hochrechnungen werden am Nachmittag erwartet.

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