Istanbul (dpa) - Unter den Erdbeben-Trümmern in der Türkei werden immer noch Überlebende entdeckt. Jetzt wurden eine Lehrerin und ein Student gerettet. Bisher wurden 461 Leichen geborgen, die Zahl der Opfer dürfte am Ende aber deutlich höher ausfallen. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan warf Baufirmen und Aufsichtsbehörden schwere Versäumnisse vor, die Menschenleben gekostet hätten. Bei der Katastrophe sei der Beton einiger Gebäude wie Sand zerbröselt. Erdogan räumte ein, dass die staatliche Hilfe am ersten Tag nach dem Beben unzureichend war.