+++ Live-Ticker zur Euro-Rettung +++

Berlin (dpa) - Die Abstimmung im Bundestag über den Euro-Rettungsschirm EFSF und die Entwicklung auf dem Krisengipfel zum Euro im Live-Ticker:

[10:32] +++ Russland hofft auf Einigung bei EU-Sondergipfel +++

Vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel hat Russland die Europäische Union zu einer mutigen Lösung der Euro-Krise aufgefordert. «Sie haben alle politischen und wirtschaftlichen Ressourcen dazu sowie die Unterstützung der ganzen Welt», sagte einer der engsten Berater von Kremlchef Dmitri Medwedew, Arkadi Dworkowitsch, in Moskau. Die Stabilität der Eurozone sei ein «Schlüsselfaktor zur Vermeidung einer weltweiten Rezession», sagte Dworkowitsch in einem Rundfunkinterview.

[10:20] +++ Dax wartet freundlich gestimmt auf die Euro-Rettung +++

Vor dem mit Spannung erwarteten Euro-Krisengipfel hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch moderate Gewinne verzeichnet. Der Leitindex Dax kletterte am Morgen um 0,20 Prozent auf 6059 Punkte, der MDax bröckelte um 0,03 Prozent auf 9063 Punkte ab. Der TecDax gewann 0,26 Prozent auf 703 Punkte. Einem Händler zufolge warten die Anleger auf den «Masterplan» für Europa, der von den europäischen Staats- und Regierungschefs verkündet werden soll. Zuvor hielten sich viele Investoren zurück.

[09:35] +++ Deutsche Aktien starten vor EU-Gipfel kaum verändert +++

[09:02] +++ Tokios Börse schließt schwächer - EU-Schuldensorgen belasten Märkte +++

+++ Live-Ticker zur Euro-Rettung +++

[08:42] +++ Medien: Angeblich Rücktritt Berlusconis und Neuwahlen 2012 +++

Der angeschlagene Regierungschef Silvio Berlusconi will nach unbestätigten italienischen Zeitungsberichten um den Jahreswechsel herum zurücktreten. Berlusconi habe dies angeblich mit Umberto Bossi in einem «geheimen Pakt» vereinbart und dem Partner in der Regierungskoalition damit Neuwahlen im März 2012 versprochen, schreibt die römische Zeitung «La Repubblica» am Mittwoch, ohne Quellen für diese Information zu nennen. Auch die Turiner «La Stampa» berichtete von einer Vereinbarung in der Mitte-Rechts-Koalition, im Frühjahr nächsten Jahres vorgezogene Wahlen abzuhalten. Die Legislaturperiode läuft regulär im Frühjahr 2013 aus. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.

[08:22] +++ Euro vor EU-Gipfel stabil +++

[08:21] +++ «La Repubblica»: Angeblich Rücktritt Berlusconis und Neuwahlen 2012 +++

[04:59] +++ Tokios Börse tendiert schwach +++

Die Tokioter Börse hat am Mittwochvormittag aufgrund eines starken Yen und aufgrund von Sorgen wegen der Eurokrise schwach tendiert. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte zur Handelsmitte ein Minus von 56,49 Punkten oder 0,64 Prozent beim Zwischenstand von 8705,82 Punkten. Der breit gefasste Topix büßte bis dahin um 5,02 Punkte oder 0,67 Prozent auf 742,68 Zähler ein.

[04:30] +++ Wirtschaft warnt: Mit Italien könnte Schuldenkrise eskalieren +++

+++ Live-Ticker zur Euro-Rettung +++

Die deutsche Exportwirtschaft hat den Bundestag zu einem starken Signal für den Euro aufgerufen - und warnt vor großen Risiken wegen der Schieflage des Schuldensünders Italien. Der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, sagte der Nachrichtenagentur dpa: «Ich fordere die Abgeordneten des Bundestages auf, ihre Pflicht zu tun, um Schaden von Deutschland abzuwenden. Heute muss man mit der Regierung stimmen, weil sonst Chaos und weltweite Depression drohen.»

[03:33] +++ Entscheidung für die Eurozone: Krisengipfel und Bundestagsvotum +++

Auf dem zweiten EU-Gipfel binnen vier Tagen soll heute in Brüssel der große Befreiungsschlag im Kampf gegen die Schuldenkrise gelingen. Vorher steht eine Abstimmung im Bundestag an: Dabei dürfte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine breite Rückendeckung für ihren Kurs bekommen. In einem Antrag wollen die Fraktionen von Union, FDP, SPD und Grüne aber auch Grenzen für die Verhandlungen Merkels in Brüssel ziehen.

[02:00] +++ Lammert: Bundestag schafft Grundlage für Merkels Handeln +++

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sieht in dem für heute erwarteten Votum des Bundestages zur Ausgestaltung des Euro-Rettungsschirms EFSF eine ausreichende Grundlage für Festlegungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beim EU-Gipfel in Brüssel. «Wir sichern damit eine unzweifelhafte Legitimation für mögliche Verhandlungsergebnisse oder einen Abschluss des Gipfels», sagte Lammert der «Mitteldeutschen Zeitung» und fügte hinzu: «Ich bin damit rundum zufrieden.»