Greater Noida (dpa) - Wann immer eine neue Rennstrecke für die Formel 1 gebaut wird, ist der deutsche Architekt Hermann Tilke verantwortlich. So auch für den Kurs in Greater Noida vor den Toren Neu Delhis, wo am Sonntag erstmals auch in Indien ein Grand Prix stattfindet.

Im Interview der Nachrichtenagentur dpa berichtet Tilke von seinen Sorgen vor der Premiere, spricht sich für Rennen auch in Afrika aus und betont nach den jüngsten Todesfällen im Motorsport auch das Restrisiko in der Formel 1.

Wie sieht es kurz vor dem ersten Rennen in Indien an der Strecke aus?

Tilke: «Es ist alles in Ordnung. Die Strecke ist ohne Probleme abgenommen worden. An den Hochbauten wird noch etwas gewerkelt, aber die Strecke ist soweit fertig.»

Im vergangenen Jahr gab es bei der Premiere in Südkorea einige Schwierigkeiten, läuft es in Indien nun besser?

Tilke: «Letztendlich war Südkorea auch ein erfolgreicher Grand Prix, in dem Sinne, dass er ohne Probleme durchgezogen werden konnte. Das wird in Delhi auch der Fall sein.»

Was ist besonders an der neuen Strecke in Indien?