Stade (dpa) - Der als «Maskenmann» bekannt gewordene mutmaßliche Kindermörder hat vor dem Landgericht Stade drei Morde und einen Missbrauchsfall gestanden. Er sei entsetzt über seine Taten und empfinde tiefe Scham und Reue, heißt es in einer von den Verteidigern verlesenen Erklärung. Das Gericht hat heute auch die Mutter eines der Mordopfer geladen. Der aus Bremen stammende Pädagoge soll den damals neunjährigen Dennis K. im September 2001 getötet haben. Er ist außerdem wegen des gewaltsamen Todes eines Dreizehnjährigen und eines acht Jahre alten Jungen sowie 20 anderen Missbrauchsfällen angeklagt.