Stade (dpa) - Der als «Maskenmann» bekannt gewordene mutmaßliche Kindermörder hat am Mittwoch vor dem Landgericht Stade drei Morde und einige Missbrauchsfälle gestanden.

«Ich bin entsetzt über meine Taten und empfinde tiefe Scham und Reue», heißt in einer von seinen Verteidigern verlesenen Erklärung. Weitere Missbrauchsfälle stritt der 40-Jährige ab.

Zum zweiten Prozesstag hat die Kammer unter anderem die Mutter eines der Mordopfer, des damals neunjährigen Dennis K., geladen. Der aus Bremen stammende Pädagoge soll den Jungen im September 2001 getötet haben. Er ist außerdem wegen des gewaltsamen Todes eines Dreizehnjährigen und eines acht Jahre alten Jungen sowie 20 anderen Missbrauchsfällen angeklagt.

Die Polizei hatte den mutmaßlichen Serientäter im April in Hamburg geschnappt.