Peking (dpa) - Erneut hat sich in der südwestchinesischen Provinz Sichuan ein Tibetischer Mönch selbst angezündet. Nach Angaben von exiltibetischen Gruppen war es der zehnte Vorfall dieser Art in der Provinz in diesem Jahr. Der 38 Jahre alte Buddhist habe sich am Dienstagmorgen bei einer religiösen Zeremonie vor einem Kloster mit Benzin übergossen und selbst angezündet. Er protestierte damit gegen die chinesische Herrschaft über die Tibeter. Der Mönch soll in kritischem Zustand im Krankenhaus liegen.