Berlin (dpa) - Der Chef des Deutschen Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, fordert, die Standortschließungen möglichst sozial zu gestalten. Es komme jetzt darauf an, dass die Härten, die entstehen, abgefedert werden, sagte Kirsch im ARD-«Morgenmagazin». Er habe selbst erfahren, wie sehr Standortschließungen Auswirkungen bis in die Familien hinein hätten. Verteidigungsminister Thomas de Maizière will heute sein Konzept für die Schließung von Bundeswehrstandorten vorstellen. Dem Vernehmen nach sollen rund 30 der 400 Kasernen und anderen Einrichtungen geschlossen werden.