Berlin (dpa) - Die Länder haben trotz drohender Millionenverluste für ihre betroffenen Kommunen überwiegend mit Verständnis auf die geplante Schließung und Verkleinerung vieler Bundeswehr-Standorte reagiert. Zugleich forderten sie Hilfen des Bundes, um den Kommunen beim Strukturwandel nach dem Abzug der Streitkräfte zu helfen und eine Perspektive zu geben. Der rheinland-pfälzische Regierungschef Kurt Beck sprach von einem dreistelligen Millionenbetrag. Verteidigungsminister Thomas de Maizière will rund 120 Standorte ganz schließen oder drastisch verkleinern.