Washington (dpa) - Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Herman Cain steht nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung weiter unter Druck. Eine Frau hatte 1999 eine offizielle Beschwerde gegen Cain wegen angeblichen anzüglichen Verhaltens eingereicht. Sie teilte jetzt über ihren Anwalt mit, dass sie bei ihren damaligen Anschuldigungen bleibe. Sie wollte aber keine Einzelheiten nennen, was sie konkret Cain seinerzeit angelastet hat. Auch zur Höhe einer Abfindung, die ihr damals gezahlt wurde, äußerten sich der Anwalt und die auf eigenen Wunsch anonym gebliebene Frau nicht.