Kostas Simitis (75):

Der sozialistische Politiker war von 1996 bis 2004 Ministerpräsident. Er gilt als hart arbeitender, willensstarker Mann, der seine Versprechen hält. Als er 1996 die Wahl gewann, stellte er den Griechen offen eine harte Einkommenspolitik in Aussicht, um das Land reif für die Einführung des Euro zu machen. Der Eintritt in die Eurozone gelang - allerdings mit geschönten Zahlen, wie sich später herausstellte.

Evangelos Venizelos (54):

Der aktuelle Finanzminister gilt als ein Mann der Tat. Begleiter nennen ihn spontan und bescheinigen ihm Durchsetzungsvermögen. Der massige Politiker ist einer der bekanntesten griechischen Verfassungsrechtler. In den vergangenen zwei Jahrzehnten diente er in verschiedenen sozialistischen Regierungen: als Justizminister, Regierungssprecher, Kulturminister und Verteidigungsminister.