Boston (dpa) - Im Arbeitskampf der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA hat die Spieler-Gewerkschaft NBPA erneut das von Liga-Boss David Stern unterbreitete Angebot einer 50:50-Aufteilung der jährlichen Einnahmen von rund 4,3 Milliarden Dollar zurückgewiesen.

«Wir können den derzeitigen Vorschlag nicht akzeptieren», sagte NBPA-Präsident und Los Angeles Lakers-Profi Derek Fisher. Zusammen mit 42 Profis hatten sich Fisher und NBPA-Geschäftsführer Billy Hunter in New York getroffen und drei Stunden lang ihr gemeinsames Vorgehen für den 9. November beraten. Dann läuft um 17 Uhr das von Stern aufgestellte Ultimatum ab. Sollten die Spieler nicht die 50:50-Offerte annehmen, werde laut Stern das neue Angebot 53:47 zugunsten der Teambesitzer ausfallen.

Fisher betonte, dass man vor Ablauf des Ultimatums noch einmal mit der Gegenseite verhandeln wolle. Die NBPA hatte ursprünglich einen Anteil von mindestens 52 Prozent gefordert, teilte jedoch mit, dass man bereit sei 51 Prozent zu akzeptieren, falls ein Prozent der Einnahmen der Altersvorsorge ehemaliger Spieler zu Gute komme.