Rom (dpa) - Unter dem Druck der Finanzmärkte will Italien sein Stabilitätsgesetz mit den in Brüssel versprochenen Reformzusätzen bis spätestens Montag verabschieden. Nach Medienberichten beginnen die Beratungen im Senat noch am Abend. Staatspräsident Giorgio Napolitano versicherte mit Blick auf die alarmierende Situation auf den Finanzmärkten ebenfalls, dass das Stabilitätsgesetz in wenigen Tagen verabschiedet werden würde. Es bestehe zudem keinerlei Zweifel, dass Regierungschef Silvio Berlusconi danach wirklich zurücktreten werde.