Berlin (dpa) - Der vom ehemaligen Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell als neuer Mediator ins Spiel gebrachte Berliner Rechtsanwalt Michael Plassmann ist «grundsätzlich bereit» zu einer Schlichtung zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Amerell.

«Ich bin informiert worden, dass ich vorgeschlagen worden bin. Grundsätzlich stehe ich bereit, zwischen beiden Parteien zu vermitteln», sagte der 48-Jährige am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Bislang habe es allerdings noch keine Gespräche mit dem DFB oder Amerell gegeben.

«Damit ein Mediationsverfahren Erfolg haben kann, ist es wichtig, dass beide Seiten Vertrauen in den oder die Mediatoren haben», betonte der Jurist. Auch eine Zusammenarbeit mit dem ursprünglich vom DFB vorgeschlagenen evangelischen Bischof Wolfgang Huber könne er sich «selbstverständlich gut vorstellen», sagte Plassmann.

Amerell hatte dem DFB überraschend ein neues Schlichtungsangebot gemacht und dafür Plassmann vorgeschlagen. Kurz zuvor hatte der DFB die von seiner Seite aus angeregte Mediation mit Huber für gescheitert erklärt. Plassmann ist Vorsitzender des Ausschusses Außergerichtliche Streitbeilegung der Bundesrechtsanwaltskammer.

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