Karlsruhe (dpa) - Der Bundesgerichtshof hat das Schweigerecht von Müttern weiter eingeschränkt. Sie dürfen den Namen des leiblichen Vaters ihres Kindes künftig nicht mehr verheimlichen. Geklagt hat ein Mann, der davon ausging, mit seiner Partnerin ein Kind gezeugt zu haben. Er zahlte der inzwischen von ihm getrennt lebenden Frau rund 4500 Euro Unterhalt. Als er herausfand, dass er nicht der Vater ist, wollte er vom biologischen Vater des Kindes das Geld zurück. Als die Frau dessen Namen nicht nennen wollte, zog er vor Gericht.