Wiesbaden (dpa) - In Deutschland werden immer weniger Kinder eingeschult: Die Zahl der ABC-Schützen ist aus demografischen Gründen in den vergangenen zehn Jahren um 9,5 Prozent gesunken. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2011 bundesweit zwar etwas mehr Erstklässler gezählt - 0,7 Prozent. Das ist aber den Statistikern zufolge ausschließlich auf die Umstellung des Stichtags für die Einschulung in Nordrhein-Westfalen zurückzuführen.