Hannover (dpa) - Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover hat trotz Großschäden und Schuldenkrise in den ersten neun Monaten einen Nettogewinn von knapp 382 Millionen Euro verbucht.

Der Überschuss lag damit um 200 Millionen unter dem Vorjahreswert, der jedoch von einem positiven Steuereffekt von 100 Millionen Euro geprägt war. Hinzu kamen Anfang 2011 hohe Belastungen vor allem durch Erdbeben und Tsunami in Japan. Fürs Gesamtjahr sieht sich der Versicherer gut auf Kurs, sein Ergebnisziel von 500 Millionen Euro zu erreichen.

Anders als Konkurrent Münchener Rück hat die Hannover Rück keine griechischen Papiere im Portfolio. Das niedrige Zinsniveau bei den Kapitalanlagen könne durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden.