Berlin (dpa) - Nach der Mordserie an acht Türken, einem Griechen und einer Polizistin sprechen Bundesanwaltschaft und Bundesregierung ausdrücklich von Rechtsterrorismus. Entsprechend äußerte sich erstmals Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Zugleich müssen sich Verfassungsschutz und Polizei kritische Fragen nach ihrer Rolle gefallen lassen. Das Trio - zwei Männer und eine Frau - war den Behörden bereits in den 90er Jahren wegen Verbindungen zum rechtsextremen «Thüringer Heimatschutz» bekannt.