Berlin (dpa) - Nach der Mordserie an acht Türken und einem Griechen sprechen Bundesanwaltschaft und Bundesregierung erstmals ausdrücklich von Rechtsterrorismus. Ermittler nahmen einen mutmaßlichen Komplizen des Neonazitrios fest, das für die sogenannten Dönermorde verantwortlich sein soll. Der 37-jährigen aus der Nähe von Hannover werde dringend verdächtigt, wie die anderen drei Mitglied der terroristischen Vereinigung «Nationalsozialistischer Untergrund» zu sein. Auch seine mögliche Beteiligung an den Morden werde geprüft.