Leipzig (dpa) - Die CDU hat ihren Streit um die Einführung von Mindestlöhnen beigelegt. Eine offene Auseinandersetzung auf dem morgigen Parteitag in Leipzig ist damit abgewendet. Die Parteiflügel einigten sich, dass es eine allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze geben soll, teilte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe mit. Die Untergrenze soll sich aber nicht an einem Tarifvertrag orientieren - vorgesehen war bisher die Zeitarbeitsbranche -, sondern an einem Wert nahe den bisher etwa zehn ausgehandelten Mindestlöhnen.