Leipzig (dpa) - Die CDU hat ihren Streit um die Einführung von Mindestlöhnen beigelegt. Vor dem CDU-Bundesparteitag am Montag hätten sich die Antragsteller der verschiedenen Parteiflügel geeinigt, dass sich die Lohnuntergrenze «nicht an einem Tarifvertrag» orientieren soll.

Das sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe am Sonntag nach einer Bundesvorstandssitzung seiner Partei in Leipzig. Das ist die Position der Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Sozialflügel wollte ursprünglich eine Anbindung an die Zeitarbeitsbranche, die zwischen sieben und acht Euro pro Stunde zahlt.