Frankfurt/Main (dpa) - Die FDP hat am Sonntagvormittag ihren Parteitag in Frankfurt am Main fortgesetzt. Am zweiten Tag des außerordentlichen Treffens debattieren die rund 660 Delegierten über Mindestlöhne sowie die Bildungspolitik.

Zur Abstimmung liegt ein Antrag des Bundesvorstandes vor, in dem sich die Parteispitze gegen die Einführung eines flächendeckenden allgemeinen Mindestlohns ausspricht. Damit gehen die Liberalen auf Distanz zu den Plänen beim Koalitionspartner CDU.

Weiter umstritten ist auch das von den Koalitionsspitzen auf Drängen der CSU endgültig beschlossene Betreuungsgeld. Der Leitantrag zur Bildungspolitik sieht vor, dem Bund eine Mitfinanzierung zu ermöglichen. Die ist bisher ausschließlich Sache der Länder.

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Parteitag