Bilbao (dpa) - Nach ihrem angekündigten Verzicht auf Gewalt hat die baskische Untergrundorganisation ETA der spanischen Regierung neue Forderungen gestellt. In einem Kommuniqué, das in einer Zeitung veröffentlicht wurde, verlangt die Organisation die Freilassung aller kranken Häftlinge. Weitere inhaftierte Terroristen sollten auf Bewährung entlassen werden oder Strafmilderung zugesichert bekommen. Nach offiziellen Angaben befinden sich noch etwa 730 ETA-Terroristen in Gefängnissen in Spanien und Frankreich.