Leipzig (dpa) - Im Ringen um eine neue Schulpolitik hat Bildungsministerin Annette Schavan auf dem CDU-Parteitag für ihr Zwei-Wege-Modell mit Gymnasium und zusammengelegten Haupt- und Realschulen geworben. Viele Schulstandorte auf dem Land blieben nur erhalten, wenn Haupt- und Realschulen zusammengelegt würden, sagte Schavan. Die Ministerin hatte mit ihren Plänen einen Aufschrei in der Partei ausgelöst. Im Leitantrag wurde die Formulierung schließlich abgeschwächt und das Zwei-Wege-Modell als «wünschenswert» bezeichnet.