New York (dpa) - Die Verpflichtung eines Ex-Mitarbeiters des Konkurrenten Seagate könnte den Festplatten-Hersteller Western Digital teuer zu stehen kommen. In einem Schiedsgerichtsverfahren sei eine Zahlung von 525 Millionen Dollar an Seagate festgelegt worden.

Das teilte Western Digital am Montag mit. Das Unternehmen betrachte sie als ungerechtfertigt und wolle dagegen vorgehen, sagte Firmenchef John Coyne.

Seagate wirft Western Digital in dem vertraulich geführten Verfahren im amerikanischen Bundesstaat Minnesota vor, mit der Einstellung seines früheren Mitarbeiters von Geschäftsgeheimnissen profitiert zu haben. Die Konzerne sind mit Abstand die beiden größten Festplatten-Hersteller und liefern sich mit Übernahmen ein Rennen um die Weltspitze.

Mitteilung von Western Digital