Frankfurt/Main (dpa) - Schiedsrichter Babak Rafati befindet sich auf dem Weg der Besserung und hat sich nach seiner Entlassung aus einem Kölner Krankenhaus in stationäre Behandlung begeben.

Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der mit einem von Rafati beauftragten Anwalt in Kontakt steht, in Frankfurt/Main mit. Grund für die stationäre Behandlung sei nach Angaben des Anwalts des Referees aus Hannover «ein bei ihm diagnostiziertes Krankheitsbild, das diesen Schritt erforderlich erscheinen lasse». Wie lange diese Behandlung dauern wird, sei derzeit nicht absehbar. Rafati hatte am Samstag wenige Stunden vor dem Fußball- Bundesligaspiel 1. FC Köln gegen FSV Mainz 05 versucht, sich in einem Kölner Hotel das Leben zu nehmen.

Der Deutsch-Iraner ließ über seinen Anwalt den ausdrücklichen Wunsch übermitteln, in enger Abstimmung mit dem DFB die Vorgänge ganz in Ruhe aufarbeiten zu wollen. Dafür benötige er jetzt vor allem Zeit und Geduld. Dem DFB und seinem Präsidenten sei er sehr dankbar für die spürbare Unterstützung, teilte der Verband mit.