Stuttgart (dpa) - Baden-Württembergs früherer Ministerpräsident Stefan Mappus hat seinen Wechsel in die Wirtschaft überraschend wieder abgesagt. Mappus erklärte, er werde Ende des Jahres beim Darmstädter Pharmakonzern Merck wieder ausscheiden. Der CDU-Politiker begründete den Schritt mit Kritik an seiner Rolle beim Kauf der Anteile der Energie Baden-Württemberg durch das Land. Mappus war erst am 1. September bei Merck eingestiegen und sollte demnächst das Geschäft in Brasilien leiten.