Dresden (dpa) - Sachsen stockt die Mittel zur Bekämpfung des Rechtsextremismus auf. Ab 2012 sollen jährlich drei statt zwei Millionen Euro für das Programm «Weltoffenes Sachsen» und damit für spezielle Projekte zur Verfügung stehen, wie Innenminister Markus Ulbig ankündigte. Ministerpräsident Stanislaw Tillich sagte, jeder Demokrat habe die Pflicht, dort, wo sich Extremismus und Rassismus auch nur im Ansatz zeigen, aufzustehen und deutlich zu machen, dass dafür kein Platz in der Gesellschaft sei.