Karlsruhe (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat bestritten, dass sie über einen «informellen Deal» mit der mutmaßlichen Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe nachdenkt. Diese Überlegung gebe es nicht, sagte der Behördensprecher Marcus Köhler der Nachrichtenagentur dpa. Der «Focus» hatte geschrieben, im Falle einer umfassenden Aussage könnte Zschäpe eine frühe Begnadigung in Aussicht gestellt werden. Sie sitzt in Untersuchungshaft und wird beschuldigt, gemeinsam mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos die rechtsextremistische Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund gebildet zu haben.