Perth (SID) - Zwei Containerschiffe haben den Ablauf am ersten Tag der Segel-Weltmeisterschaften aller zehn olympischen Bootsklassen im australischen Perth (bis 18. Dezember) durcheinander gebracht. Im Match Race der Frauen konnten nur sieben der geplanten zehn Durchgänge vollständig gesegelt werden, da zwei Frachter trotz einer Absperrung des Wettkampfgebiets durch den Hafen der australischen Millionenstadt fuhren. Die ausgefallenen Rennen sollen am Montag nachgeholt werden.

Den besten Start in die Weltmeisterschaften, bei denen pro Disziplin drei Viertel aller Startplätze für die olympischen Regatten vergeben werden, erwischten die Boote aus Australien und Finnland, die alle vier Rennen gewannen. Das deutsche Team um Skipperin Silke Hahlbrook gewann zwei Rennen.

Bis zum 18. Dezember segeln in Perth 34 deutsche Athleten um maximal 16 Tickets für London. Das letzte Viertel der Startplätze wird im kommenden Jahr bei den Einzel-Weltmeisterschaften der Klassen bis 1. Juni ausgesegelt.